Gemeindebrief der Evangelischen Gemeinde Pattaya
01.02.2026 Ausgabe 02/2026
Liebe Gemeindemitglieder,
ein ereignisreicher Monat Januar liegt nun hinter uns. Vorgestern folgte dem Gottesdienst die erste Mitgliederversammlung nach Gründung unserer unabhängigen Protestant Congregation Association Pattaya am 15.12.2024. Mit rund 45 Mitgliedern sind wir von gut einem Jahr gestartet, heute zählen wir bereits mehr als 120. Unsere Gottesdienste sind mit 42 Besuchern im Jahresdurchschnitt sehr gut besucht und beweisen, dass die deutschsprachige evangelische Gemeinde in Thailand nach wie vor ihren Sitz in Pattaya hat. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass trotz dieser sehr erfolgreichen Gesamtentwicklung sowohl der Gemeinde als auch des Begegnungszentrums feststellen ist, das die Spendenfreudigkeit nicht mit der Mitgliederentwicklung gewachsen ist. Es wird bis zum Ablauf des Mietvertrages im Jahr 2029 nun darauf ankommen, ein Spendenvolumen zu generieren, welches uns auch darüber hinaus den Erhalt und betrieb eines ehrenamtlich betriebenen Begegnungszentrums ermöglicht. Unsere Gemeinde ist durch die Gemeindemitglieder solide durchfinanziert, hier stellt sich die Existenzfrage auch in näherer Zukunft nicht.
Gegenwärtig prüfen wir die Aussichten auf Erteilung der Gemeinnützigkeit bei der Gründung eines deutschen Vereins, der idealerweise in Deutschland generierte Spenden mit einer steuerbefreienden Zuwendungsbescheinigung honorieren kann.
Des Weiteren konnten wir ein erstes, kleineres und zeitlich befristetes Sponsoring mit dem Versicherungs-Vergleichsportal Rabbit Care abschließen, die am 23.1.2026 bei uns eine Informationsveranstaltung durchgeführt haben.
Darüber hinaus werden alle Möglichkeiten genutzt, mittels persönlicher Kontakte und Ansprache in den sozialen Medien den Bekanntheitsgrad unseres Begegnungszentrums zu erhöhen und insbesondere bei in und um Pattaya ansässigen Unternehmen und Organisationen für die finanzielle Unterstützung dieser in Thailand einmaligen Einrichtung zu werben. In diesem Zusammenhang habe ich auch gerne die Einladung von Stefan und Wolfgang angenommen, um in zwei Folgen ihrer beliebten Podcast-Serie auf YouTube mitzuwirken.
Bei meinem Meeting mit dem in Bälde scheidenden deutschen Botschafter, Dr. Ernst Reichel, und weiteren Mitarbeitern in der Botschaft kommenden Donnerstag werde ich prüfen, ob und in welcher Form wir - insbesondere nach der Selbstauflösung des Deutschen Hilfsvereins im letzten Jahr - von selbiger Unterstützung erwarten dürfen.
Auch im Januar haben wir wieder zwei unserer beliebten Gemeindeausflüge veranstaltet. Am 13. Januar ging es zu drei Lokationen in der Provinz Chachoengsao
und am 27. Januar ging es nach Ancient City (Muang Boran)
Ein weiteres Highlight war wieder einmal unsere Country Night, auf der Bernhard und die Bezis die Cowboys und Cowgirls ordentlich in Stimmung brachten
Leider mussten wir bereits zu Beginn des Jahres von unserem langjährigen Gemeindemitglied Wolfgang Paetzold Abschied nehmen, wir haben seiner im Gottesdienst am 25.01. gedacht. Dank gilt an dieser Stelle meinem Kollegen Zierold, Pfarrer in Wolfgangs vormaligem Heimatort, für die Unterstützung bei der Gestaltung der Trauerrede.
Auch unsere beiden Gottesdienste im Januar waren mit jeweils knapp 50 Teilnehmern wie gewohnt gut besucht.
Jetzt gilt es den Blick nach vorne zu richten auf die verbleibenden Events der Hauptsaison, die erfahrungsgemäß bis Ende März/Mitte April andauern wird. Mit der Karnevalsveranstaltung “Abenteuer in Rio” im Februar und der “Oldies Night” im März stehen noch zwei weitere unserer beliebten Abendveranstaltungen auf dem Programm. Des Weiteren stehen noch zwei Gemeindeausflüge im Februar an. Am 10.02. geht es nach Ayutthaya und die letzte Tagestour der Saison führt uns am 24.02. in die Provinz Chonburi.
Daneben läuft wie immer das abwechslungsreiche wöchentliche Programm mit Sprachkursen, Yoga, Gymnastik, Computer Club, Spielenachmittag und diversen Gesprächskreisen im BZP, weshalb sich ein Besuch immer lohnt. Also, man sieht sich im Begegnungszentrum!
Bleibt stabil und behütet, Pastor Peter Hirsekorn
“Frag die Tiere, sie lehren dich“
Biblische Aussagen zu Tieren und ihrem Verhältnis zu Menschen sind äußerst vielfältig. In der Religion wird Tieren eine größere Weisheit zugesprochen, von der Menschen durchaus lernen können.
Geflügelte Schlangen, Stiermenschen und schakalköpfige Totengötter – die Glaubenswelt dieser Vorstellungen scheint weit weg zu sein. Wie konnte es zu religiösen Darstellungen kommen, bei denen Tiere und Gottheiten so ineinander verschmelzen, dass gelegentlich schwer zu sagen ist, wo das eine aufhört und das andere anfängt? Doch nach welchem Vorbild werden Götter dargestellt? So normal es uns vorkommt, dass Gottheiten mit menschlichen Körpern (anthropomorph) ausgestattet wurden, so fremd erscheint es, dass im antiken Orient Götter und Göttinnen sowohl menschen- wie auch tiergestaltige (theriomorphe) Züge tragen konnten.
Hatten die Menschen damals einfach mehr Fantasie oder liegt es auch daran, dass sich die Beziehung zwischen Mensch und Tier im Verlauf der Jahrhunderte verändert hat? In der westlichen Welt begegnen Tiere den Menschen heute eher als (kuscheliges) Haustier, verdinglichtes Nutztier oder auch als bedrohte, weil aussterbende Tierart. Der imponierenden und gefährlichen Kraft eines Raubtieres sind wir dagegen selten ungeschützt ausgesetzt – im Gegensatz zu den Generationen vor uns oder den Menschen auf anderen Kontinenten.
Schnell wie ein Jaguar
Und dennoch: Auch in unserer technisierten Welt erkennen wir in Tieren Eigenschaften, die Menschen oder Maschinen nicht besitzen. So können Tiere wichtige Begleiter für einsame Menschen sein, oder in der therapeutischen Behandlung von traumatisierten oder verletzten Menschen helfen, physische und psychische Wunden zu heilen. Neben dem konkreten Miteinander spielt auch die symbolische Bedeutung von Tieren und ihren körperlichen oder charakterlichen Eigenschaften weiter eine prägende Rolle im Alltag. Ganz selbstverständlich tragen Sportvereine, besonders wenn es um eher robuste Sportarten geht, den Löwen oder Tiger in ihrem Vereinsemblem oder im Vereinsnamen. Schnelle große Autos zeigen selbstbewusst den Jaguar auf der Motorhaube – von Panzern namens Büffel und Leopard ganz zu schweigen. Umgekehrt werden langsame Verkehrsteilnehmer schon mal als „lahme Ente“ bezeichnet. Und die weiße Taube auf blauem Grund signalisiert ohne Worte, dass es hier um die Friedensbewegung geht. Gerade die Anleihe bei starken oder schnellen Tieren wie Löwen, Tigern, Panthern ist deutlicher Ausdruck der Hoffnung, ebenso schnell und stark zu sein wie diese Tiere. Und natürlich soll das Symbol auch eine einschüchternde Wirkung auf die Umgebung haben – was auch ganz ohne Worte funktioniert.
Das Tier – eine ebenbürtige Hilfe?
Wie das Verhältnis zwischen Tier und Mensch zu fassen ist, ist bereits in der Bibel eine immer wiederkehrende Frage – mit durchaus unterschiedlichen Antworten. Dabei ist vor allem eines deutlich: Tier und Mensch sind Mitgeschöpfe auf dieser Erde. Beide wurden von Gott geschaffen. Das ist eine der grundlegenden Aussagen der biblischen Schöpfungserzählungen. Doch wie ist nach den beiden Schöpfungstexten im Buch Genesis das Verhältnis zwischen Mensch und Tier gedacht? Ist der Mensch vor dem Tier geschaffen worden (Gen 2) oder als (krönender?) Abschluss der Schöpfung (Gen 1)? Und sind die Tiere dem Menschen eine ebenbürtige Hilfe – wie die ursprüngliche göttliche Planung es vorsah: „Dann sprach Gott, der HERR: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm ebenbürtig ist. Gott, der HERR, formte aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels“ (Gen 2,18)? Aber genau die ebenbürtige Hilfe fand der Mensch nach Gen 2 nicht in den Tieren, sodass dem Menschen ein Gegenüber als Mann und Frau geschaffen wurde. Wenn also nach der biblischen Schöpfungserzählung auch Gott selbst erkennt, dass die Tiere keine ebenbürtige Hilfe für den Menschen sind, wie stehen dann Tier und Mensch zueinander? In Form eines Herrschafts- und Abhängigkeitsverhältnisses oder sind beide aufeinander angewiesen?
Der Auftrag, die Erde zu unterwerfen und über die Tiere zu herrschen, wie es in Gen 1,28 heißt, wurde in der Geschichte gründlich missverstanden. Nach dem biblischen Text geht es gerade nicht um gewaltsame Herrschaft, sondern um Sorge für einen gemeinsamen Lebensraum von Mensch und Tier. Belege dafür sind nicht nur, dass Gen 1,28 auf das orientalische Bild vom König zurückgreift und damit auf dessen Verantwortung für die ihm Anvertrauten, sondern auch die Tatsache, dass der Mensch den Tieren ihren Namen gibt und so verantwortlich für sie ist (Gen 2,19f). Auffällig ist auch, dass sich Tier und Mensch im Ideal, wie es die Schöpfungserzählungen zeichnen, rein pflanzlich ernähren.
Die (größere) Weisheit der Tiere
Die biblischen Texte spiegeln die Realität des Alten Orients und des Volkes Israel: Natürlich waren Tiere Mitgeschöpfe, für die der Mensch Verantwortung trug. Aber ebenso selbstverständlich waren Tiere auch Haus- und Nutztiere, Jagdtiere oder eben gefährliche Wildtiere, vor denen man sich fürchtete, weil sie mächtiger und gefährlicher sein konnten als menschliche Gegner. Zugleich gilt auch für das Volk Israel, wie für seine Nachbarvölker, dass Tiere Bilder für das Göttliche sein konnten. Menschen erkannten im Tier eine Kraft, die auf das Höhere verwies – auch wenn Tiere in Israel nie vergöttlicht worden sind. Eine Reihe von biblischen Überlieferungen drückt die Überzeugung aus, dass Tiere eine tiefere Weisheit in sich tragen und auch für die Menschen Quell der Weisheit sein können.
Besonders deutlich drückt dies der leidende Hiob aus in seiner Suche nach dem Sinn des Leidens: „Doch frag nur die Tiere, sie lehren es dich, die Vögel des Himmels, sie künden es dir. Oder rede zur Erde, sie wird dich lehren, die Fische des Meeres erzählen es dir. Wer von ihnen allen wüsste nicht, dass die Hand des HERRN dies gemacht hat?“ (Hiob 12,7-19). Während also seine Freunde das Tun Gottes nicht erkennen, ist Hiob der Überzeugung, dass ein achtsamer Blick auf die Tiere die Schöpfung und ihren Schöpfer erkennen lässt, die Tiere also zum Lehrer des Menschen werden, um die tiefere Wahrheit des Lebens zu erfassen. Genauso sieht es der Prophet Jesaja, der dem Volk Israel vorwirft: „Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht“ (Jes 1,3). Dieser Vers gehört zu den biblischen Grundlagen, warum schon in den ersten christlichen Geburtsdarstellungen Ochs und Esel rund um die Krippe Jesu abgebildet werden, obwohl weder das Matthäus- noch das Lukasevangelium die beiden Nutztiere erwähnen. Die Tiere an der Krippe stehen für die Völker, die den Messias erkennen.
Vielleicht liegt es an ihrer bildreichen Sprache oder an ihrem größeren „Durchblick“, dass gerade in den biblischen Prophetenbüchern Tiere häufiger als Mittler zu Gott dargestellt werden. Nicht immer jedoch erkennt der Prophet selbst die Weisheit der Tiere. Dem Seher Bileam öffnet erst seine Eselin die Augen für die Wirklichkeit Gottes. Bileam ist mit seiner Eselin nach Moab unterwegs, als ihm ein Engel den Weg versperrt. Doch im Gegensatz zu seiner Eselin sieht Bileam den Boten Gottes nicht und treibt das Tier an, weiterzugehen. Und auch Stockschläge helfen nicht, die Eselin bewegt sich einfach nicht weiter. Plötzlich spricht das Tier, wie in einer Fabel, und verwahrt sich gegen die Schläge – und erst dann sieht auch Bileam den Engel Gottes (Num 22).
Bileam ist nicht der einzige Prophet, der sein Leben einem Tier verdankt. Auch der Mann Gottes in der Lehrerzählung des Buches Jona wäre ohne tierische Hilfe beim Seesturm im Meer ertrunken. Doch Gott schickt einen großen Fisch, der den widerspenstigen Propheten verschluckt, ihn sicher in seinem Innern verwahrt und zielsicher nach Ninive bringt. Der Fisch ist nicht das einzige Tier im Auftrag Gottes in diesem Prophetenbuch: Wenig später schickt Gott einen Wurm, der die Wurzeln des schattenspendenden Rizinusstrauchs annagt, so dass dieser verdorrt – und dem Propheten Anlass zum Nachdenken gibt. Und schließlich endet das Buch Jona mit einer bezeichnenden Frage Gottes, die verdeutlicht, dass das Leben vor Gottes Angesicht Mensch und Tier gleichermaßen betrifft: „Soll ich nicht Mitleid haben mit Ninive, der großen Stadt, in der mehr als hunderzwanzigtausend Menschen leben, ... und außerdem so viel Vieh?“ (Jona 4,11). Auch das Neue Testament kennt Tiere, die auf den Willen Gottes verweisen: Ein Weckruf im wahrsten Sinn des Wortes ist der krähende Hahn, den der Apostel Petrus hört, nachdem er den verhafteten Rabbi Jesu im Hof des Hohepriesters verleugnet hatte (Joh 18,27).
Tiere als Boten Gottes
Immer wieder wird in der Bibel davon erzählt, dass Gott Tiere in seinem Auftrag, als seine Boten, zu den Menschen schickt, um den Willen Gottes auszuführen. Gewöhnlich werden mit dem Begriff „Boten Gottes“ keine Tiere, sondern himmlische Wesen, nämlich Engel, verbunden. Aber im Auftrag Gottes unterwegs zu sein, ist kein Privileg der Engel. Eine Erzählung rund um den Propheten Elija zeigt, wie Tiere, Menschen und Engel für den Propheten zu Boten Gottes werden (1Kön 17.19). Als Gott Elija die Weisung erteilt, sich am Bach Kerit östlich des Jordan zu verbergen, heißt es weiter als Gottesrede an den Propheten: „Aus dem Bach sollst du trinken und den Raben habe ich befohlen, dass sie dich dort ernähren.“ Und die Raben brachten Elija Brot und Fleisch am Morgen und ebenso Brot und Fleisch am Abend und der Prophet stillt seinen Durst aus dem Bach. Doch als der Bach austrocknet, spricht Gott ganz parallel wieder zu Elija: „Mach dich auf und geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleib dort! Ich habe dort einer Witwe befohlen, dich zu versorgen.“ Und wie vorher durch die Raben, wird Elija jetzt von der Witwe mit Nahrung versorgt. Kurze Zeit später ist Elija wieder in menschenleerer Gegend unterwegs. Und diesmal wird er von einem Engel des Herrn gestärkt, der ihm Brot, das in glühender Asche gebacken war, und einen Krug mit Wasser bringt.
Eine utopische Vision: Friede zwischen Mensch und Tier
Dreimal wird Elija im Auftrag gestärkt, von Raben, von einer Witwe und von einem Engel. Sie alle sind Boten Gottes und zeigen, wie Himmel und Erde zusammenhängen, – und dass das Reich Gottes ohne Tiere nicht vorstellbar ist. Daher umfasst der Bund Gottes nach der Sintflut nicht nur Noach und seine Familie: „Siehe, ich richte meinen Bund auf mit euch und mit euren Nachkommen nach euch und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Wildtieren der Erde bei euch, mit allen, die aus der Arche gekommen sind, mit allen Wildtieren der Erde überhaupt“ (Gen 9,9f). Dass diese Vision (noch) nicht der Realität entspricht, zeigt der biblische Text einige Verse zuvor. Da ist die Rede davon, dass die Tiere der Erde in Schrecken vor den Menschen leben und dem Menschen auch zur Nahrung dienen. Dennoch setzt ein späterer Prophet dieser konkreten Wirklichkeit die Utopie vom Reich Gottes entgegen, in dem der Wolf Schutz beim Lamm findet und der Säugling vor dem Schlupfloch der Natter spielt (Jes 11,6-9).
[Von: Barbara Leicht, Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Katholischen Bibelwerk in: welt und umwelt der bibel 3/2017]
Humor I
Kommen ein Papst und ein Taxifahrer in den Himmel. Sagt Petrus: "Taxifahrer, Sie können durch, aber Sie, Papst, müssen noch eine Weile warten." Fragt der Papst ganz verdutzt: "Wieso denn?" Antwortet Petrus: "Ganz einfach, bei Ihnen in der Kirche sind die Leute immer eingeschlafen, aber beim Taxifahrer haben sie gebetet!"
Humor II
Ein Mann kommt zum Pastor. Nach der Beichte fragt er: "Herr Pastor, es steht geschrieben, bei Gott sei die Ewigkeit wie eine Minute?"? - "So ist es." - "Ist dann bei ihm auch eine Million wie ein Groschen?" - "So ist es." Darauf der Mann: "Dann geben Sie mir bitte einen Groschen, Herr Pastor" Der Pastor antwortet: "Warte eine Minute."
Unsere nächsten Gottesdienste:
Unsere Events im Februar:
(es sind nur noch wenige Restkarten vorhanden)
Tagestour nach Ayutthaya am 10.02.2025 - Start um 08.00 Uhr am BZP
Tickets (1000 Baht) im Begegnungszentrum bei Khun Jack
Tagestour in die Provinz Chonburi am 24.02.2025 - Start um 08.45 Uhr am BZP. Tickets (1000 Baht) im Begegnungszentrum bei Khun Jack. Näheres in Kürze.
Wir beten für die Menschen im Iran, für alle, die mutig und frei auf die Straße gehen und ihr Leben dabei riskieren, für die junge weibliche Generation, die anders leben will als ihre Mütter und Großmütter. Wir denken auch an die älteren Frauen, die von der dortigen Regierung, von der Sittenpolizei, benutzt werden, um alte Traditionen aufrecht zu erhalten. Mögen sie weitsichtig und friedlich handeln, mögen sie eine Vision haben für eine Zukunft des Iran mit Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Wie sehen wie weltweit Iranerinnen und Iraner für die Frauen und Mädchen ihres Herkunftslandes Solidarität bekunden. Tausende Menschen haben ihr Heimatland verlassen, um fernab einen Neuanfang in Sicherheit und Frieden zu wagen. Wir beten für die Eltern, Verwandten und Freunde der jungen Mahsa Amini, die kurz vor ihrem 23. Geburtstag sterben musste. Sie brauchen Rückendeckung und Kraft, um in den Prozessen wahrhaftige Aufklärung zu bekommen was passierte zwischen Festnahme auf der Straße in Teheran, Gewahrsam in der Polizeistation, ihr Zusammenbruch, Koma und ihr Tod im Krankenhaus. Wir bekunden unsere Solidarität zu den Menschen im Iran, die freiheitlich leben wollen, wir ziehen ein Band der Verbundenheit um die Erde, das gesehen wird, auch wenn viele Medienkanäle derzeit nur eingeschränkt im Iran zur Verfügung stehen.


















